Dienstag, 9. Juli 2013

Wir wünschen allen eine schöne Sommerferienzeit!

Sonne
Strand
Meer
oder
Berge
rufen schon 

Freitag, 26. April 2013

Mädchenrechte - Herausforderungen und Impulse

Neue Dokumentation "Mädchenrechte - Herausforderungen und Impulse" der Bundesarbeitsgemeinschaft für Mädchenpolitik, Heft 13/2013 ist erschienen.

Info der BAG: Die BAG Mädchenpolitik befasst sich in dieser Ausgabe der Schriftenreihe mit einzelnen Aspekten und Herausforderungen, die sich in der Umsetzung und Einforderung von *Mädchenrechten* zeigen (können). Auslöser für die BAG Mädchenpolitik das Thema *Mädchenrechte* aufzugreifen, war der erste Weltmädchentag der UN am 11. Oktober 2012 und insbesondere das Diskriminierungsverbot des Artikel 2 der UN-Kinderrechtskonvention. Die BAG Mädchenpolitik möchte mit dieser Ausgabe der Schriftenreihe Denkanstöße für Weiterentwicklungen geben, in denen Rechte von Mädchen und jungen Frauen stärker in den Blick genommen werden. Damit sollen Geschlechtergerechtigkeit, unter Beachtung intersektionaler Kriterien, sowie Kinder- und Menschenrechte für Mädchen und junge Frauen auch im Alltag selbstverständlicher erlebbar werden.

Ein Download ist auf der Seite http://www.maedchenpolitik.de/html/infohefte.html möglich.

Mittwoch, 27. März 2013

Neue Gleichstellungsbeauftragte bei der Stadt Gießen

Seit dem 15. Februar 2013 hat die Stadt Gießen eine neue Beauftragte für Frauen- und Gleichberechtigungsfragen:

      Friederike Stibane


Sie ist erreichbar unter
Tel.: 0641 306 1020
Fax: 0641 306 2206

Dienstag, 5. Februar 2013

Neues Mädchenpolitisches Forum


"Barbie oder Bitch?"

Das neue Mädchenpolitische Forum ist da!

Die Dokumentation der Fachtagung 2011 in Gießen: "Barbie oder Bitch? Der öffentliche Diskurs um Sexualität: Neue Freiheit oder konservative Wende" ist erschienen.

Mit Fachartikeln von Christin Sager, Katharina Kreibich, Sooke und Christine Weiß.
Fachtexten von:
Michaela Gabel: "Junge Frauen betroffen von Beziehungsgewalt"
Bettina Wuttig; "Körperinszenierungen von Mädchen und jungen Frauen"
Informationen zum:
1. Internationalen Mädchentag
Positionspapier des ju_fem_netz: "Für mehr Feminismus und was wir damit meinen"
Bundesverdienstkreuz von Inge Ruge
Vernetzungen in Hessen
Und aktuellen Informationen aus der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik!





Donnerstag, 20. Dezember 2012

Winter-Weihnachtsgrüße

An den Winter


Willkommen, lieber Winter.
Willkommen hierzuland!
Wie reich du bist mit Perlen
Spielst du, als wär' es Sand!

Den Hof, des Gartens Wege
Hast du damit bestreut;
Sie an der Bäume Zweige
Zu Tausenden gereiht.

Dein Odem, lieber Winter,
Ist kälter, doch gesund;
Den Sturm nur halt' im Zaume,
Sonst macht er es zu bunt!
(Elisabeth Kulmann 1808-1825, deutsch-russische Dichterin)

Der Arbeitskreis Mädchenarbeit Gießen

wünscht allen eine schöne Weihnachtszeit,

geruhsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.

Mittwoch, 12. September 2012

Neu erschienen: Betrifft Mädchen Heft 3/2012


Betrifft Mädchen, 25. Jahrgang 2012, Heft 3, Juventa-Verlag

Das Kreuz mit Cross Work!? - Genderreflektierte Pädagogik von Männern mit Mädchen und von Frauen mit Jungen


Themen:
  • Das andere Gegenüber: Cross Work / geschlechtssensible Überkreuzpädagogik (Olaf Jantz)
  • Cross Work: Warum der Ansatz so gehypt wird und was er für eine geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe tatsächlich leisten kann (Claudia Wallner, Michael Drogand-Strud)
  • CROSSING ALL OVER (Mart Busche)
  • „… ich darf sein, wie ich bin. Und ich werde mich nicht eingrenzen lassen.“ Erfahrungsberichte mit Cross Work in Österreich (Annemarie Schweighofer-Brauer)
  • Tanzworkshop für Mädchen unter männlicher Leitung – Cross Work in der offenen Jugendarbeit (Tim Heesche)
  • “Cross Work – ja wos is jetzt des?” (Hannelore Güntne)
  • „Wie ticken diese Jungs eigentlich?“ Gedanken zum geschlechtersensiblen Arbeiten von Fachfrauen mit Jungen (Uwe Ihlau)
  • „Typisch männlich – typisch weiblich. Bloß in der Rolle bleiben!?!? Eine Ausstellung zu Genderinszenierungen (Christian Niemann, Diana Besselin)
Informationen zur Bestellung gibt es beim Juventa-Verlag: http://www.juventa.de

Freitag, 25. Mai 2012

Pressemitteilung des Hessischen Sozialministeriums zum 1. Internationalen Mädchentag am 11. Oktober 2012

Staatssekretärin Müller-Klepper: „Weichen für Gleichberechtigung müssen in der Jugend gestellt werden – Problemfeld Sexualisierte Gewalt in den Blick nehmen“ Wiesbaden, 21.01.2012


Die Landesregierung will die Mädchenarbeit weiter ausbauen. 2012 wird es zum ersten Mal einen Internationalen Mädchentag geben. „Die Weichen für Gleichberechtigung in Familie, Beruf und Gesellschaft müssen so früh wie möglich gestellt werden. Die Mädchen von heute sind die Frauen von morgen. Eine engagierte Mädchenarbeit kann durch die Weitung des Blicks bei der Berufswahl, Stärkung des Selbstbewusstseins und Hilfestellung bei der Rollenfindung die Chancengleichheit und Perspektiven verbessern und Benachteiligungen abbauen“, erklärte die Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, Petra Müller-Klepper, heute in Wiesbaden.
Die Bedeutung der Mädchenarbeit für gleichberechtigte Lebensverhältnisse von Männern und Frauen werde von den Vereinten Nationalen aktuell durch die Einführung eines Internationalen Mädchentags unterstrichen. „Hessen wird den 1. Internationalen Mädchentag, der am 11. Oktober stattfinden wird, aktiv begleiten. Gerade aus frauenpolitischer Sicht ist der Tag ein neuer, wichtiger Baustein, um strukturelle Benachteiligung von Mädchen sichtbar zu machen und Problemfelder wie die sexualisierte Gewalt, die nicht nur die strafrechtlichen Formen Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und Missbrauch, sondern auch alltägliche Belästigungen wie Sexismus, verbale Angriffe, Übergriffe mit dem Foto-Handy und im Internet-Chat umfasst und Mädchen in ihrer körperlichen und seelischen Integrität verletzt, in den Fokus zu rücken“, so Petra Müller-Klepper.
Auch wenn schon viel getan wurde, bestehe weiterhin Handlungsbedarf. Mädchen hätten oftmals die besseren Bildungsabschlüsse, seien aber auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nach wie vor benachteiligt. Dies führe mit dazu, dass Frauen im späteren Berufsleben in vielen Fällen bei gleicher Qualifikation weniger verdienten als Männer, seltener Karriere machten und in den Führungsetagen unterrepräsentiert seien. Nach wie vor entschieden sich nur wenige Mädchen für die zukunftsweisenden MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). „Die Initiativen wie der Girls Day, der in diesem Jahr am 26. April stattfinden wird, müssen ausgebaut werden, um das Spektrum bei der Berufswahl zu weiten und das Bewusstsein für berufliche Entwicklung zu stärken“, so die Staatssekretärin.
Im laufenden Schuljahr werden in Hessen 15.567 junge Männer zu Mechanikern ausgebildet, aber nur 431 junge Frauen. In den Elektroberufen lernen 7.882 Schüler und nur 249 Schülerinnen. Bei den Bauberufen sieht die Verteilung ähnlich aus. Im laufenden Schuljahr werden 3.095 junge Männer, jedoch nur 25 junge Frauen ausgebildet.
Bei den Studierenden hat sich in Hessen in den vergangenen zehn Jahren – zwischen dem Wintersemester 2001/2002 und dem Wintersemester 2011/2012 – nach den Worten der Staatssekretärin eine signalgebende, erfreuliche Entwicklung abgezeichnet. So stieg die Zahl der Studentinnen im Studienfach Chemie von 779 weiblichen Studierenden auf nunmehr 1.613. In die gleiche Richtung entwickelten sich die Studentinnenzahlen in der Mathematik (von 1.910 auf 3.468), in der Physik (von 351 auf 703), in der Biologie (von 2.662 auf 3.239) und in der Informatik (von 1.961 auf 2.575).
„Die Landschaft der Mädchenarbeit in Hessen ist durch eine gewachsene Vielfalt an Angeboten und Einrichtungen sowie eine gute fachliche Vernetzung gekennzeichnet“, betonte Petra Müller-Klepper. Mit der Internetseite http://www.maedchen-in-hessen.de/ stehe ein eigenes Internetportal zur Verfügung, das Beratungsstellen, Mädchenwohngruppen, Mädchentreffs, Angebote in Jugendzentren, Berufsqualifizierung und Berufsorientierung für Mädchen, Beratungsstellen bei sexualisierter Gewalt sowie Kulturangebote für Mädchen aufführt.

Pressestelle: Hessisches Sozialministerium
Pressesprecherin: Susanne Andriessens,
Dostojewskistr. 4, D-65187 Wiesbaden
Telefon: (0611) 817 34 08,
Fax: (0611) 89 0 84 – 666
E-Mail: presse@hsm.hessen.de
http://www.hsm.hessen.de/